Zustand der Schweizer Gewässer

Der Gewässerschutz dient zur Reinhaltung des Wassers als Ressource für Trinkwasser und zum Schutz des Ökosystems. Die von uns Menschen verursachten Umweltprobleme wirken sich jedoch auch auf die Existenz und das Wohl der Lebewesen in Zukunft aus. In den Schweizer Seen kann bedenkenlos gebadet werden und unser Trinkwasser hat Dank modernster Technologien sogar Mineralwasserqualität. Sogar in unserer Verfassung ist der Schutz des Wassers verankert. Doch Kläranlagen können die zunehmende Anzahl an Microplastikpartikeln nur schwer filtern. Microplastik besteht aus Teilchen, die weniger als 5 mm gross sind. Sie stammen einerseits aus Duschgels, Zahnpasta oder Peeling-Gels, andererseits aus der Zersetzung von Plastikgegenständen und dem Abrieb von Fleecepullovern. Microplastik ist ein ökologisches Problem, weil er in die Nahrungskette gerät und wieder auf unseren Tellern landet.

Vierwaldstättersee

Zigarettenkippen

Zahlenmässig bilden weggeworfene Zigarettenstummel die grösste Rolle bei weggeworfenem Abfall. Jährlich werden über 4,5 Billionen Kippen weggeworfen. Zigarettenkippen enthalten schädliche Stoffe und sind genau genommen Sondermüll. Eine einzige Kippe kann zwischen 40 bis 60 Liter Grundwasser verunreinigen. Der Filter besteht keineswegs, wie oft angenommen, aus Baumwollstücken sondern aus Celluloseacetat. Das ist ein schwer abbaubarer Kunststoff. Es braucht viele Jahre bis so ein Filter zerfällt.

Einheimische Fische

Von den rund 54 einheimischen Fischarten gelten 60 % als gefährdet. Welche dies sind kannst Du gerne hier Liste gefährdete Fischarten nachlesen. Ohne die Anstrengungen jedes einzelnen von uns wird diese Zahl jedoch weiter steigen.

Wir Abfalltaucher setzen uns ein, um die Schweizer Seen von Müll zu befreien. Denn wir möchten, dass auch noch viele Generationen nach uns die Schönheit der Natur geniessen können. Auch möchten wir bei unserem Hobby, dem Tauchen die wunderschöne Unterwasserlandschaft geniessen und nicht nur durch Müllhalden tauchen.


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